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“Nacht der Heiligen” in der illuminierten Iphöfer Kirche

Nacht der Heiligen
Datum:
Veröffentlicht: 16.11.22
Von:
Brigitte Wendinger
Auf Initiative von Kirchenführerin Martina Bernhardt und Rosemarie Groll von der Katholischen Erwachsenenbildung versammelten sich ca. 50 Interessierte in der Nacht zum Allerheiligenfest vor der Pfarrkirche St. Veit. Ganz bewusst übertraten sie die Schwelle in die nur mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche und ließen sich von Martina Bernhardt einführen in die Vita ausgesuchter Heiliger, die in der Kirche dargestellt sind. Mit einem kleinen spirituellen Impuls zu jedem Heiligen wurde die Bedeutung jener auf das eigene Leben übertragen. Die Flötenklänge von Lydia Giehl, die den spirituellen Gang durch die Kirche musikalisch umrahmten und die Orgelklänge durch Sigrid Fröhlich sorgten für ein sinnliches visuell-akustisches Erleben. Für alle persönlichen und gemeinsam gesprochenen Gebete wurden Kerzen entzündet, so dass beim Schlussegen die immer heller werdende Kirche anschaulich erlebt wurde. “Jetzt sehe ich die Kirche mit ganz neuen Augen”, war die Reaktion einer Teilnehmerin und da die Iphöfer Pfarrkirche ja noch mehr Heilige als die sechs ausgewählten zu bieten hat, ist an eine Folgeveranstaltung zu denken. Was aber sicher nicht zu wiederholen ist, war der besondere Moment, als Theologiestudentin und Kantorin Katja Neubauer, derzeit Praktikantin im Seelsorgebereich, vor dem Hochaltar mit Blick auf den Patron der Kirche, das Veitslied anstimmte, das sie extra für diese Veranstaltung getextet hatte: Sankt Veit, du frommer Gottesmann, Du gingst im Glauben uns voran. Du nahmst auf dich der Marter Pein. Lass in der Not uns nicht allein. Hilf uns in diesem Erdental, Dass wir durch Gottes Gnad und Wahl Zum Himmel kommen allzumal. Du bist der Winzer Schutzpatron, Vor schlechter Ernte sie verschon ́. So geben wir in deine Hand Den Wein und unser ganzes Land. Hilf uns in diesem Erdental, Dass wir durch Gottes Gnad und Wahl Zum Himmel kommen allzumal. (Melodie: Ihr Freunde Gottes allzugleich, GL 542) Dr. Andrea M. Friedrich

Auf Initiative von Kirchenführerin Martina Bernhardt und Rosemarie Groll von der Katholischen Erwachsenenbildung versammelten sich ca. 50 Interessierte in der Nacht zum Allerheiligenfest vor der Pfarrkirche St. Veit. Ganz bewusst übertraten sie die Schwelle in die nur mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche und ließen sich von Martina Bernhardt einführen in die Vita ausgesuchter Heiliger, die in der Kirche dargestellt sind. Mit einem kleinen spirituellen Impuls zu jedem Heiligen wurde die Bedeutung jener auf das eigene Leben übertragen. Die Flötenklänge von Lydia Giehl, die den spirituellen Gang durch die Kirche musikalisch umrahmten und die Orgelklänge durch Sigrid Fröhlich sorgten für ein sinnliches visuell-akustisches Erleben. Für alle persönlichen und gemeinsam gesprochenen Gebete wurden Kerzen entzündet, so dass beim Schlussegen die immer heller werdende Kirche anschaulich erlebt wurde. “Jetzt sehe ich die Kirche mit ganz neuen Augen”, war die Reaktion einer Teilnehmerin und da die Iphöfer Pfarrkirche ja noch mehr Heilige als die sechs ausgewählten zu bieten hat, ist an eine Folgeveranstaltung zu denken.

Was aber sicher nicht zu wiederholen ist, war der besondere Moment, als Theologiestudentin und Kantorin Katja Neubauer, derzeit Praktikantin im Seelsorgebereich, vor dem Hochaltar mit Blick auf den Patron der Kirche, das Veitslied anstimmte, das sie extra für diese Veranstaltung getextet hatte:

Sankt Veit, du frommer Gottesmann,

Du gingst im Glauben uns voran.

Du nahmst auf dich der Marter Pein.

Lass in der Not uns nicht allein.

Hilf uns in diesem Erdental,

Dass wir durch Gottes Gnad und Wahl

Zum Himmel kommen allzumal.

Du bist der Winzer Schutzpatron,

Vor schlechter Ernte sie verschon ́.

So geben wir in deine Hand

Den Wein und unser ganzes Land.

Hilf uns in diesem Erdental,

Dass wir durch Gottes Gnad und Wahl

Zum Himmel kommen allzumal.

(Melodie: Ihr Freunde Gottes allzugleich, GL 542)

Dr. Andrea M. Friedrich